Klinik für Gefäßchirurgie, Endovaskuläre Chirurgie und Phlebologie


Klinik für Gefäßchirurgie, Endovaskuläre Chirurgie und Phlebologie
Das EKO. führt die Gefäßchirurgie als eigenständige Abteilung. Es werden alle Erkrankungen der Arterien und Venen behandelt. Dies umfasst unter anderem die differenzierte Diagnostik mit allen gängigen Verfahren. Angeboten werden alle operativen wie auch minimalinvasive endovaskuläre Verfahren und die Versorgung chronischer Wunden.
Chefarzt

Chefarzt Dr. med.
Holger Claßen
Tel.: 0208 881-1652
Fax: 0208 881-1119
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Weitere Patienteninfos
Arterienverkalkung (Schaufensterkrankheit)
» Einführung
» Symptome und Risikofaktoren
» Vorbeugung
» Folgebehandlung
Folgebehandlung
Liegt ein Verdacht auf Arterienverkalkung vor, wird der Hausarzt den Patienten zum Gefäßchirurgen überweisen. Der Patient kann ihn aber auch in Notfällen ohne Überweisung direkt aufsuchen. Der Arzt untersucht per Ultraschall die Becken- und Beinschlagadern und prüft den sogenannten Verschlussdruck der Beine als Maß für die Durchblutungsstörung. Bei entsprechendem Befund und Leidensdruck werden ggfs. weitere Untersuchungen veranlasst, z.B. eine Kernspintomographie der Gefäße oder eine Kontrastmittelangiographie, beide Maßnahmen können prinzipiell ambulant durchgeführt
werden. In Einzelfällen (z.B. bei dauernder Marcumar Behandlung oder schwerwiegender Vorerkrankungen) sollte die Kontrastmittelangiographie stationär durchgeführt werden.
Bei fortgeschrittener Erkrankung und entsprechendem Leidensdruck wird der Patient stationär in die Gefäßchirurgische Klinik aufgenommen.
Zur Verbesserung und Wiederherstellung der Durchblutung kommen verschiedene Verfahren in Frage:
eine medikamentöse Blutflussverbesserung durch eine Infusionstherapie von gefäßaktiven Substanzen oder eine Aufdehnung von Gefäßen, die sog. Angioplastie: Hier dehnt der Arzt während einer minimal-invasiven Operation die Gefäßverengung auf, indem er durch einen Katheter einen kleinen Ballon in die Engstelle schiebt, vor Ort aufpumpt und so das Gefäß weitet, evtl. kombiniert mit der Implantation eines sog. Stent (röhrenförmiges Metallgerüst).
Eine andere Möglichkeit ist, die Ader operativ zu öffnen und die Ablagerungen zu entfernen. Bei längerstreckigen Verschlüssen werden Bypässe eingesetzt.
Bei komplexen Veränderungen können die verschiedenen Verfahren auch kombiniert werden.