Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Die Klinik für Diagnostische Radiologie hält verschiedenste radiologische Untersuchungsmethoden für die medizinischen Fachabteilungen des EKO. vor. Es bietet die gesamte bildgebende radiologische Diagnostik sowie interventionell-radiologische Therapiemaßnahmen an.

Chefarzt

Chefarzt Prof. Dr. med.
Claus Nolte-Ernsting

Tel.: 0208 881-1141
Fax: 0208 881-1161

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Lexikon

Begriffe aus der Radiologie in laienverständlicher Sprache.

Endoskopie (Spiegelung)

Die Endoskopie ist ein diagnostisches Verfahren zur Untersuchung von Körperhöhlen und Hohlorganen, wie z.B. Luftröhre, Bronchien, Magen oder Dickdarm, durch die direkte Betrachtung mit Hilfe eines Endoskops. Im Deutschen wird oft auch der Begriff der Spiegelung verwendet. Man spricht dann z.B. von Magen- oder Darmspiegelung. Ein Endoskop ist ein schlauchartig biegsames oder ein starres Instrument, das aus einer Beleuchtungseinrichtung mit Kaltlicht und einem optischen System (Kamera) besteht. Kaltlicht wird verwendet, um Hitzeschäden an den zu untersuchenden Organen zu vermeiden. Das optische System leitet das Licht von der Lichtquelle an der Spitze des Endoskops zum untersuchenden Arzt. Dabei kann die Blickrichtung des Arztes sowohl geradeaus gerichtet als auch um bis zu 45° abgewinkelt sein. Entsprechend dem verwendeten optischen System können verschiedene Arten von Endoskopen unterschieden werden:

Starres Endoskop

Beim starren Endoskop besteht das optische System aus einer Reihe nacheinander angeordneter Prismen und Linsen.

Fiberendoskop

Das Fiberendoskop, häufig kurz als Fibroskop bezeichnet, ist ein biegsames und damit flexibles Endoskop. Das hier verwendete optische System besteht aus Glasfaserbündeln. Es erlaubt einen erweiterten Betrachtungsraum bei größerer Helligkeit.

Elektronisches Endoskop

Das elektronische Endoskop stellt eine Weiterentwicklung des Fiberendoskops dar. Es verfügt an der Spitze über einen als miniaturisierte Fernsehkamera fungierenden CCD-Bildwandlerchip, der die Bildwiedergabe auf einem Bildschirm ermöglicht.Endoskope verfügen häufig außerdem über Spül- und Absaugvorrichtungen sowie über Kanäle zum Einführen von speziellen Instrumenten, wie z.B. Zangen zur Entnahme von Gewebeproben oder Ultraschallsonden für die Endosonographie. Auch mit diesen Zusatzvorrichtungen ausgestattet, sind Endoskope im allgemeinen nicht dicker als 14 mm, die dünnsten Geräte, die in der Kinderheilkunde eingesetzt werden, haben einen Durchmesser von nur 5 mm. Die Länge eines biegsamen Endoskops kann bis zu 2 m betragen, z.B. für die Untersuchung des gesamten Dickdarms (Koloskopie).