Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie


Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie
Die Klinik für Diagnostische Radiologie hält verschiedenste radiologische Untersuchungsmethoden für die medizinischen Fachabteilungen des EKO. vor. Es bietet die gesamte bildgebende radiologische Diagnostik sowie interventionell-radiologische Therapiemaßnahmen an.
Chefarzt

Chefarzt Prof. Dr. med.
Claus Nolte-Ernsting
Tel.: 0208 881-1141
Fax: 0208 881-1161
Lexikon
Begriffe aus der Radiologie in laienverständlicher Sprache.
Periphere Arterielle Verschlußkrankheit (pAVK)
Bei der peripheren Gefäßerkrankung, auch Atherosklerose genannt, werden Hochdruckgefäße (Arterien) durch allmähliche Ablagerungen von Fetten, Kalk u.a. an deren Wand (Atheromatose) und durch Bindegewebswucherungen (Sklerose) eingeengt oder verschlossen und damit der Blutfluß behindert oder gar unterbrochen (Abb. 1).
Diese Veränderungen sind in der Regel nicht auf ein Gefäß beschränkt. Zu den häufig betroffenen Gebieten gehören neben dem Herzen die Arterien in den Beinen, Armen, Nieren und im Hals. Beschwerden hängen davon ab, welche Arterien betroffen sind, wie stark der Blutfluß verringert ist und welche Umgehungskreisläufe vorhanden sind. Risikofaktoren der Atherosklerose sind u.a. Zuckerkrankheit, Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck.
Gefäßengstellen können operativ, aber auch auf nichtoperative Weise behandelt werden.
Medikamentengabe allein kann Gefäßverengungen der Arterien in der Regel nicht beseitigen. Sie kann aber erweiternd auf die kleinen und kleinsten Gefäße einwirken und so die Durchblutungssituation verbessern und das Risiko weiterer Ab- und Anlagerungen an den Gefäßwänden verringern. Chirurgische Maßnahmen zur Gefäßwiedereröffnung sind u.a. Ausschälen des Verschlußmaterials oder Schaffung von Umgehungskreisläufen (Bypass-Operation). Bei fortgeschrittenen Erkrankungen bleibt oft nur die Amputation von Gliedmaßen bzw. Organen.
Bei der interventionell radiologischen Vorgehensweise erfolgt die Behandlung der Gefäßenge von innen aus dem Gefäßlumen heraus unter Zuhilfenahme eines Instrumentariums, das im Gefäßsystem unter bildgebender Sicht von außen gesteuert wird.
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