Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin
Leistungsspektrum
  • Herzkatheterlabor
  • Rhythmologie
  • Angiologie
  • Ambulanzen
  • Diagnostikzentrum
  • Intensivmedizin
  • Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin

    Rund 5000 Patienten werden jährlich von der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin betreut. Die Abteilung betreibt dazu zwei Herzkatheterlabore mit 24-Stunden-Bereitschaft und beteiligt sich aktiv an zahlreichen Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie zeichnet die Klinik als Qualifizierungsstätte für die Zusatzqualifikationen Spezielle Rhythmologie und Interventionelle Kardiologie aus.

    Chefarzt

    Chefarzt /
    Ärztlicher Direktor
    Dr. med. 
    Florin Laubenthal
    Tel.: 0208 881-1654
    Fax: 0208 881-3162
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    • Diagnostische Linksherzkatheteruntersuchung (transfemoraler oder transradialer Zugang)
    • Perkutane Koronarintervention (PCI) von Koronarstenosen, Bypassgefäßen und Hauptstammstenosen
    • Implantation von Herz-Unterstützungssystemen (IABP)
    • Rechtsherzkatheteruntersuchung
    • Ballonvalvuloplastie der Aortenklappe

        

       

    Rekanalisation chronisch verschlossener Herzkranzgefäße:

    Bei ca. 15-30% der Patienten mit koronarer Herzerkrankung (KHK) werden chronische Koronargefäßverschlüsse (chronic total occlusion, CTO) nachgewiesen. Erst bei  einem Koronargefäßverschluss mit einer Dauer von  mindestens 3 Monate spricht man von einem chronischen Verschluss. Da dieser Verschluss langsam entsteht, bilden sich Umgehungskreisläufe (Kollateralgefäße) aus anderen Gefäßgebieten des Herzens, so dass kein Herzinfarkt entsteht. Da die Kollatrealen in ihrer Leistungsfähigkeit dem normalen Versorgungsweg unterlegen sind, kommt es bei diesen Patienten in vielen Fällen zu Angina pectoris unter Belastung, so dass die Rekanalisation bereits lange bestehender Koronarverschlüsse sinnvoll sein kann. Dabei gibt es grundsätzlich die Möglichkeit, das Gefäß antegrad (über den ursprünglichen Weg) oder retrograd (über die Kollateralgefäße) zu rekanalisieren. Diese Prozeduren gehören zu den technisch anspruchsvollsten Koronarinterventionen. Sie werden in unserer Klinik regelmäßig durchgeführt.

       

    Führungskatheter in der linken und rechten Herzkranzarterie mit antegrader und retrograder Darstellung der chronisch verschlossenen rechten Herzkranzarterie.

       

    Vorführung eines Rekanalisationsdrahtes und eines Mikrokatheters über die linke Herzkranzarterie, septalen Umgehungskreisläufe und die Verschlussstrecke der rechten Herzkranzarterie bis in den Führungskatheter. 

       

    Endergebnis nach Aufdehnung und Stenting 

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