Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin
Leistungsspektrum
  • Herzkatheterlabor
  • Rhythmologie
  • Angiologie
  • Ambulanzen
  • Diagnostikzentrum
  • Intensivmedizin
  • Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin

    Rund 5000 Patienten werden jährlich von der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin betreut. Die Abteilung betreibt dazu zwei Herzkatheterlabore mit 24-Stunden-Bereitschaft und beteiligt sich aktiv an zahlreichen Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie zeichnet die Klinik als Qualifizierungsstätte für die Zusatzqualifikationen Spezielle Rhythmologie und Interventionelle Kardiologie aus.

    Chefarzt

    Chefarzt /
    Ärztlicher Direktor
    Dr. med. 
    Florin Laubenthal
    Tel.: 0208 881-1654
    Fax: 0208 881-3162
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    • Diagnostische Linksherzkatheteruntersuchung (transfemoraler oder transradialer Zugang)
    • Perkutane Koronarintervention (PCI) von Koronarstenosen, Bypassgefäßen und Hauptstammstenosen
    • Implantation von Herz-Unterstützungssystemen (IABP)
    • Rechtsherzkatheteruntersuchung
    • Ballonvalvuloplastie der Aortenklappe

        

       

    Transkoronare Ablation der septalen Hypertrophie (TASH)

    Bei der hypertroph-obstruktiven Kardiomyopathie (HOCM) handelt es sich um eine krankhafte Verdickung der Herzmuskulatur der Herzscheidewand. Diese Herzmuskelverdickung behindert den Blutauswurf aus der linken Herzkammer in die Hauptschlagader. Bei körperlicher Belastung kommt es zu einer zunehmenden Verengung (Obstruktion) des linksventrikulären Ausflusstraktes. Klinisch imponiert die HOCM mit Luftnot unter Belastung, Bewusstlosigkeit (Synkopen), sowie gefährliche Herzrhythmusstörungen, die mit dem plötzlichen Herztod einhergehen können. Bei der „Transkoronare Ablation der Septumhypertrophie (TASH) wird hochprozentiges Ethanol in einen definierten Ast der linken Koronararterie (Septalast) injiziert und das Gefäß wird verödet, wodurch die Herzmuskelverdickung behoben werden kann. Hiernach ist der Blutauswurf aus der linken Herzkammer nicht mehr behindert. Die gesunde Herzmuskulatur bleibt bei diesem Eingriff geschont.

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