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Pressemitteilung
EKO. ist Schwerpunktklinik für Herzschwäche-Patientinnen und -Patienten
Als einzige Klinik im Umkreis von Oberhausen ist die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin des Evangelischen Krankenhauses Oberhausen als Heart-Failure-Unit (HFU)-Schwerpunktklinik zertifiziert worden.
„Herzschwäche ist die häufigste chronische Erkrankung mit einer hohen Hospitalisierungsrate. Typische Anfangssymptome sind Atemnot, Müdigkeit und nachlassende Leistungsfähigkeit. Sie ist eine ernstzunehmende Krankheit“, sagt Dr. Florin Laubenthal, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin. „Daher ist es wichtig, dass Kliniken sich auf diese Krankheit spezialisieren – so wie wir es getan haben.“ Die Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin hat ein hochmodernes Herzkatheterlabor, das gerade renoviert wurde und über modernste Geräte verfügt. Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte sind spezialisiert auf die Behandlung von Herzschwäche. In der Heart Failure Unit im EKO. stehen vier Betten für die Betroffenen bereit, in der auch intensivmedizinische Maßnahmen möglich sind. „Außerdem gehen wir zu jeder Patientin und jedem Patienten mit Herzschwäche, egal in welcher Abteilung sie oder er liegt“, betont Dr. Laubenthal.
Die Zertifizierung als HFU-Schwerpunktklinik durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. zeigt, dass die Betroffenen im EKO. die bestmögliche Behandlung erhalten. Ziel ist es dabei immer, herauszufinden, wie die Herzschwäche entsteht, um dann die Therapie zu optimieren – in Zusammenarbeit mit den Niedergelassenen und bei Bedarf mit dem überregionalen HFU-Zentrum in Essen. „Es gibt verschiedene Ursachen für eine Herzinsuffizienz“, sagt Muhammad Yousef, leitender Oberarzt. Bei manchen Betroffenen ist die Pumpfunktion des Herzens eingeschränkt, andere haben eine erhaltene Pumpfunktion des Herzens bei allerdings gestörter Relaxation der Herzkammer mit Füllungsdefizit. Es kann die linke oder die rechte Herzkammer betroffen sein. „Die Therapien unterscheiden sich daher auch erheblich. Umso wichtiger ist es, dass sich ein spezialisiertes Team um die Betroffenen kümmert.“
Patientinnen und Patienten können schon jetzt über einen Rhythmus-Monitor vom Krankenhaus aus überwacht werden – auch wenn sie selbst zuhause sind. „Wir können die Betroffenen dann bei Rhythmusstörungen direkt kontaktieren und sie so schnellstmöglich behandeln“, sagt Dr. Yousef. Es ist geplant, dieses Monitoring auszubauen und auch andere Werte wie Gewicht oder Blutdruck zu beobachten. Geplant ist außerdem eine spezielle Sprechstunde für Betroffene. „Wir möchten, dass die Betroffenen eine größtmögliche Lebensqualität behalten, und dafür ist es wichtig, dass wir sie so früh wie möglich behandeln, damit ein Krankenhausaufenthalt erst gar nicht notwendig wird“, erklärt Dr. Laubenthal.