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Pressemitteilung
Ganzheitliche Behandlung im Zentrum für Alterstraumatologie
EKO. ist spezialisiert auf die Behandlung von älteren Patienten
Seit Jahren arbeitet die Klinik für Geriatrie im Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.) eng mit der Klinik für Unfallchirurgie zusammen. Diese Zusammenarbeit wird nun weiter intensiviert, die Klinken bilden gemeinsam ein Zentrum für Alterstraumatologie zur medizinischen Versorgung geriatrischer Patienten, die sich einen Knochenbruch zugezogen haben.
Patienten ab 75 Jahren, die mit einem Knochenbruch eingeliefert werden, werden nicht nur unfallchirurgisch operiert, sondern auch direkt geriatrisch mitbehandelt. „Hierbei geht es darum, auch die Ursachen und Umstände der Verletzung zu erkennen und in die Behandlung miteinzubeziehen“, erläutert Dr. Xaver Sünkeler, Chefarzt der Klinik für Geriatrie. Experten erörtern gemeinsam mit den Patienten, wie sich der Unfall ereignet hat: Leidet der Patient an einer Störung des Bewegungsbildes? Oder unter Schwindel oder Erkrankungen, die Stürze auslösen können? Nimmt er Medikamente, die sturzgefährdend wirken? Außerdem wird abgeklärt, ob der Patient noch an weiteren, bisher nicht entdeckten Erkrankungen leidet, wie z.B. Demenz oder Osteoporose. Neben der Betrachtung des aktuellen Gesundheitszustandes geht es den behandelnden Ärzten auch darum, zu beurteilen, ob es für den Patienten Risiken während seines Krankenhausaufenthaltes geben kann und wie diese minimiert werden können, um eine optimale Betreuung zu gewährleisten.
Auch für die Unfallchirurgie stellt die Versorgung älterer Menschen eine besondere Herausforderung dar. „Eine frühe Mobilität ist gerade für den älteren Patienten wichtig, so dass so schnell wie möglich eine Belastungsfähigkeit sichergestellt werden muss“, erklärt Dr. Richard Wolkersdorfer, Departmentleiter der Unfallchirurgie. „Dabei ist eine Versorgung von Gelenkbrüchen mit einem künstlichen Gelenk und eine Versorgung von Wirbelbrüchen, zum Beispiel mit einem internen Fixateur oder mit Knochenzement, hilfreich.“
Da Frakturen bei hochbetagten Patienten sehr häufig zu Pflegeabhängigkeit führen, ist neben der bestmöglichen unfallchirurgischen Versorgung der Fraktur die Abklärung und Prävention der Sturzursachen sowie die Wiederherstellung der vorherigen Alltagsfunktionalität ein Hauptanliegen der beteiligten Abteilungen. Hierfür stehen speziell ausgebildete Pflegekräfte und Therapeuten zur Verfügung, die im Bedarfsfall besondere Pflegemaßnahmen anwenden können.
Nach der Entlassung bietet die Geriatrie des EKO., wenn nötig, weitere umfassende Angebote. Einrichtungen wie die geriatrische Tagesklinik oder die Familiale Pflege werden seit Jahren sehr gut angenommen. Die Spezialisierung zum Zentrum für Alterstraumatologie ergänzt das bestehende Angebot sinnvoll.