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Pressemitteilung
Gemeinsam gegen Wundinfektionen
Mit speziellen Waschungen will das EKO. gemeinsam mit den Patienten das Risiko der postoperativen Wundinfektionen verringern. Die Methode ist einfach, aber wirkungsvoll.
Die Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie führt gemeinsam mit der Krankenhaus- hygiene spezielle Hautwaschungen ein. Das betrifft Patienten, die ein künstliches Gelenk erhalten oder sich einem großen Eingriff an der Schulter unterziehen müssen. Bei diesen Operationen kann es in seltenen Fällen zu Wundinfektionen kommen, die den Heilungsverlauf schwierig gestalten.
„Eine wichtige Quelle stellen körpereigene Bakterien dar, die auf der Haut und Schleimhaut zu finden sind. Besonders einige Bakterien, die die Nase besiedeln, können beim Eindringen in die Wunde solche Infektionen auslösen. In den vergangenen Jahren wurde in überzeugenden Untersuchungen festgestellt, dass durch eine kurzfristige Verringerung dieser Bakterien vor der Operation das Auftreten von Wundinfektionen noch weiter reduziert werden kann“, sagt die Chefärztin für Krankenhaushygiene am EKO., Dr. Britt Hornei.
Um die Zahl der Bakterien zu reduzieren, erhält jeder Patient vor dem Eingriff ein Präparate-Set: Darin sind eine antiseptische Waschung für Haut und Haare und eine antiseptische Nasensalbe, die wenn möglich bereits zwei Tage vor und bis zu drei Tage nach der Operation angewendet werden sollen. Mit den präoperativen Anwendungen können die Patienten aktiv ihre Sicherheit bei operativen Eingriffen erhöhen.
Das Set wird ab Anfang September 2017 allen Patienten, die ein künstliches Gelenk erhalten sollen bzw. bei denen ein größerer Eingriff im Bereich der Schulter geplant ist, unentgeltlich zur Verfügung gestellt. „Durch diese Maßnahme wird die Patientensicherheit noch einmal erhöht. Wenn sich nur ein einziger Infekt im Jahr damit verhindern lässt, hat sich die Sache gelohnt“, sagt Dr. Peter Rommelmann, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie.