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Pressemitteilung
Großes Interesse beim EKO.-Aktionstag zur Händehygiene
Die Händedesinfektion beim Betreten eines Krankenhauses muss so selbstverständlich werden wie das Anschnallen im Auto – dieses Ziel hat sich das Evangelische Krankenhaus Oberhausen (EKO.) gesetzt.
Beim Aktionstag am vergangenen Dienstag erklärten die Hygiene-Experten Besuchern und Patienten, warum sich nicht nur das medizinische Personal regelmäßig die Hände desinfizieren sollte, sondern auch sie selbst. Das Interesse war sehr groß, was sich Silke Bornemann, Hygienefachkraft im EKO., durch ein Umdenken erklärt: „Infektionsprävention beginnt im Kopf, es scheint angekommen zu sein, dass der Schutz vor Infektionen und multiresistenten Keimen nicht nur Aufgabe des Krankenhauspersonals ist, sondern alle angeht.“
Silke Bornemann und ihre Kolleginnen führen das auch auf die erfolgreiche Umsetzung des Keimschranken-Konzepts zurück. Seit Anfang des Jahres sind die Krankenhäuser der ATEGRIS in Mülheim und Oberhausen mit auffälligen Folien beklebt, die auf die Spender mit Desinfektionsmitteln hinweisen. Zeitgleich wurde die Seite www.keimschranke.de freigeschaltet, die in verständlicher Sprache alle Informationen zu Hygiene, Keimen und Antibiotika enthält. „Wir wollten die Aufforderung von den Erklärungen trennen“, sagt Ines Kruse von der Unternehmenskommunikation der ATEGRIS. So viel Appell wie möglich und so viel Hintergrundwissen wie nötig.
Die Idee setzt sich durch: Der Verbrauch des Desinfektionsmittels ist seit Einsatz der Keimschranke im EKO. gestiegen. Desinfektionsmittelspender, die vorher von Besuchern und Patienten ignoriert wurden, werden nun häufiger benutzt. „Immer noch nicht häufig genug“, sagt Silke Bornemann, „aber wir sind auf einem sehr guten Weg.“