Presse

Presse

Gerne beantworten wir Ihre Fragen. Schlagen Sie in unserem Archiv nach, welche Neuigkeiten das EKO. in den letzten Monaten bewegt haben. Oder informieren Sie sich anhand unsere gedruckten Publikationen.

Ansprechpersonen

 

Die passenden Ansprechpersonen finden Sie unter der jeweiligen Pressemitteilung oder in den jeweiligen Kliniken.

Pressemitteilung


Donnerstag, 23.02.2017
Hilfe bei Inkontinenz am zertifizierten Kontinenz- und Beckenboden-Centrum

Es kommt selten vor, ist für die Betroffenen aber oft ein großes Problem: die Belastungsinkontinenz bei Männern. Das erneut rezertifizierte Kontinenz- und Beckenboden-Centrum (KOBEC) bietet eine spezielle OP-Methode an.


Beim Husten, beim Sport oder auch beim Aufstehen passiert es: Die Betroffenen verlieren unkontrolliert Urin. Bei Frauen tritt diese Belastungsinkontinenz häufiger auf als bei Männern – aber auch bei Männern kommt sie vor. Eine Prostata-Operation kann zu einer solchen Inkontinenz führen. Falls konservative Methoden wie Medikamente oder Beckenbodentraining nicht helfen, ist ein operativer Eingriff oft eine Lösung. 

   

Das Kontinenz- und Beckenboden-Centrum (KOBEC) am Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.), das im Februar 2017 erneut rezertifiziert wurde, bietet ein minimalinvasives Verfahren an, das helfen kann: Dabei werden Schlingen unter die Harnröhre implantiert. Diese Schlingen müssen nach einiger Zeit nachreguliert werden – das funktioniert über eine Remeex-Schlinge, die in einem kleinen Eingriff in Lokalanästhesie nachgespannt werden kann. „Mit dieser OP-Methode erreichen wir eine hohe Heilungs- bzw. Besserungsrate“, erklärt Prof. Dr. Klaus Höfner, Chefarzt der Klinik für Urologie am EKO. und Koordinator des KOBEC. „Das KOBEC ist eines der wenigen Zentren, die sie durchführen.“

   

Das Kontinenz- und Beckenboden-Centrum (KOBEC) ist bereits seit 2008 durchgehend zertifiziert. Das aktuelle Zertifikat, das von der Deutschen Kontinenz Gesellschaft verliehen wird, ist das vierte in Folge. Für die Patienten bedeutet es transparente und verbindliche hohe Qualität. In dem interdisziplinären Zentrum wird das gesamte medizinische Spektrum zur Beckenbodengesundheit gebündelt. Chef-, Ober- und Fachärzte der Urologie, der Gynäkologie, der Radiologie, der Kinderchirurgie, der Geriatrie und der Allgemein- und Viszeralchirurgie beteiligen sich am KOBEC. Die Zusammenarbeit erfolgt auch sektorübergreifend: Im Netzwerk der niedergelassenen KOBEC-Fachärzte kooperieren über 60 Praxen mit den beteiligten Fachkliniken im EKO.