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Pressemitteilung


Dienstag, 11.02.2014
Kinderschutzambulanz erhält Spende

Die Mitarbeiter der Kinderschutzambulanz im EKO. freuen sich über die Spendenbereitschaft.


Am 10. Februar 2014 überreichten Ulrike Laufer, Schulleiterin der Rolandschule und Brigitte Mohrmann sowie die ehrenamtlichen Helfer vom Bastel- und Basarkreis Lutherkirche, eine Spende in Höhe von insgesamt 2.550 Euro stellvertretend an Dr. Annette Kehr, Oberärztin der Klinik für Kinderchirurgie im Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO). Das Geld sammelten sie während der Weihnachtszeit zu Gunsten der Kinderschutzambulanz. 

 

Jedes Jahr lädt die Rolandschule im November die Schüler und Eltern zum Martinsbasar und dem anschließenden Laternenumzug ein. Auf dem Martinsbasar werden selbstgemachte Handarbeiten angeboten, welche die Kinder der Grundschule zuvor gebastelt haben. Im letzten Jahr sind über 550 Euro zusammengekommen. Über die Spende darf sich das Team der Kinderschutzambulanz freuen.

 

Auch der Bastel- und Basarkreis der evangelischen Kirchengemeinde Lutherkirche, Lipperheidstraße 55, spendete zu Gunsten der Kinderschutzambulanz. Der Bastel- und Basarkreis arbeitet ein ganzes Jahr lang an schönen Dingen, die dann beim Adventsbasar verkauft werden. Der Gesamterlös wird an wohltätige Zwecke gespendet und für die Gemeindearbeit verwendet. Verkauft werden die Adventsgestecke, Holz- und Handarbeiten immer am 1. Adventswochenende. Der Reinerlös betrug 2013 über 5.000 Euro. Davon spendeten die Helfer 2.000 Euro an die Kinderschutzambulanz im EKO. und 2.000 Euro an ein Kinderheim für Straßenkinder und Sozialwaisen in Russland. Ebenso freute sich der Oberlin-Kindergarten über 1.200 Euro.

 

Eine Kinderschutzambulanz ist keine Regelleistung der Krankenkassen. Vieles von dem, was für die Kinder und Jugendlichen wichtig ist, wird von den Kostenträgern nicht finanziert, angefangen zum Beispiel bei kleinen Geschenken und Spielsachen für die Kinder, über eine adäquate Ausstattung der Untersuchungsräume bis hin zu einer ausreichenden psychologischen Betreuung für die betroffenen Kinder. „Das bedeutet, dass wir auf Spenden angewiesen sind und wir freuen uns sehr über das ehrenamtliche Engagement und die großzügige Spende“ erläutert Dr. Annette Kehr, Oberärztin der Klinik für Kinderchirurgie. 

 

Um gegen Gewalt an Kindern und Jugendlichen vorzugehen, wurde die Kinderschutz-ambulanz im EKO gegründet. Das Team, bestehend aus Mitarbeitern der unterschiedlichsten Berufsgruppen und Kliniken wie der Pädiatrie, Kinderchirurgie, Gynäkologie und der Sozialpädiatrie untersuchen die Verdachtsfälle. So kümmert sich das Expertenteam der Kinderschutzambulanz um sämtliche Formen der Gewalt gegen Kinder, körperliche wie seelische und auch um Kinder, die sexuelle Übergriffe erleiden mussten.

 

„Dabei soll den betroffenen Kindern ein Umfeld geboten werden, in dem ihnen die bestmögliche Behandlung zukommt, Schutz vor Gewalt gegeben wird und wichtige Hilfsmittel zur Verfügung gestellt werden. Es ist wichtig, dass Zeichen von Gewalt oder Missbrauch erkannt werden, damit wir die weiteren Maßnahmen in die Wege leiten können“ erklärt Frau Dr. Kehr. Für solche Fälle ist die Kinderschutzambulanz im EKO. die offizielle Anlaufstelle in Oberhausen. Als direkter Ansprechpartner für das Jugendamt, für niedergelassene Kinderärzte, aber auch für betroffene Eltern und Angehörige, versucht die Kinderschutzgruppe so schnell wie möglich den betroffenen Kindern und Jugendlichen zu helfen.

 

Diese Kinder brauchen unseren Schutz! Sie können helfen!

Spenden Sie an die Stiftung des Evangelischen Krankenhauses zu Oberhausen
Stichwort: Kinderschutzambulanz
KD-Bank eG, Dortmund, Konto 1 013 938 012, BLZ 350 601 90

Für die Spende stellt das EKO. eine Zuwendungsbescheinigung aus. Geben Sie dazu Ihren Namen und Ihre Adresse auf dem Überweisungsträger an.


Spendenkontakt
Susanne Kammann
Leitung Sekretariat der Geschäftsführung im EKO.
Tel.: 0208/881-48 02
E-Mail: susanne.kammann(at)eko(dot)de