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Pressemitteilung


Donnerstag, 30.09.2021
Noch mehr Sicherheit für Patientinnen und Patienten

Zum Herbst hin ist wieder mit höheren Corona-Inzidenzen zu rechnen. Parallel treten vermehrt klassische Viruserkrankungen der Atemwege auf. Gleichzeitig werden die Maßnahmen an vielen Stellen gelockert. All dies veranlasst das EKO. dazu, weitere Maßnahmen zu ergreifen.


Das Evangelische Krankenhaus Oberhausen (EKO.) reagiert auf die aktuelle Situation und verstärkt seine eigenen Schutzmaßnahmen nochmals. Nach wie vor werden alle stationär aufgenommenen Patienten auf Corona getestet – die geplant aufgenommenen vorab per PCR-Test, die Notfälle ohne Immunschutz zunächst per Schnelltest und alle per PCR. Diese Regelung wird nun für die ambulanten Patienten angepasst: Für Sprechstunden und ambulante Termine gilt nun die 3G-Regel.

 

„Gerade unter Kindern ist die Ausbreitung des Corona-Virus zurzeit sehr hoch“, erklärt Dr. Britt Hornei, Chefärztin des Instituts für Laboratoriumsmedizin und Klinische Mikrobiologie am EKO., die Maßnahme. „In der Kinderklinik, der Klinik für Kinderchirurgie und dem Sozialpädiatrischen Zentrum haben wir somit viele Einfallstore, die wir mit der 3G-Regelung schließen – zum Schutz aller Patientinnen und Patienten.“ Schulkinder gelten gemäß Corona-Schutzverordnung als getestet, da sie regelmäßig in der Schule getestet werden. Aber auch Erwachsene, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen für Termine im Krankenhaus einen Schnelltest-Nachweis einer anerkannten Teststelle erbringen. „Die ambulanten Patientinnen und Patienten als letzten Baustein in die Teststrategie mit einzubinden, ist aufgrund der aktuellen Lage nun notwendig geworden“, sagt Dr. Hornei. „Alle anderen – stationäre Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besucher und Mitarbeitende – erbringen bereits den 3G-Nachweis.“

 

Auch andere Viren werden stark zirkulieren

Dr. Hornei rechnet damit, dass neben Corona auch viele andere Erkältungsviren vermehrt auftreten werden. „Durch die Corona-Maßnahmen hatte unser Immunsystem jetzt fast zwei Jahre lang keine Übung“, sagt sie. Das fördere die Ausbreitung von Infekten.

 

Um dem entgegenzuwirken, setzt das EKO. auf die sogenannte Multiplex-PCR-Testung. Mit dieser können die Mitarbeitenden des Labors einen Abstrich, wie ihn jeder von einem üblichen Corona-Test kennt, auf viele verschiedene Erreger testen. Neben unterschiedlichen Corona-Viren erkennt die Multiplex-PCR auch  Influenza A- und B-Viren, Adeno-Viren, Rhino- und Enteroviren und viele weitere, die Atemwegserkrankungen auslösen, aber auch die nicht oder schwer kultivierbaren bakteriellen Erreger der ambulant erworbenen Lungenentzündung.

 

Eingesetzt wird die Multiplex-PCR bei allen Patientinnen und Patienten, die mit respiratorischen Erkrankungen, also Atemwegsinfekten, ins EKO. kommen und deren Corona-PCR  negativ ist. „Insbesondere in der Kinderklinik ist diese Form des Tests sehr sinnvoll“, sagt Dr. Hornei, „um schnell den Grund für die Erkrankung zu finden und somit zielgerichtet und optimal zu behandeln.“

 

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Seite "Infos zum Corona-Virus".