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Pressemitteilung


Mittwoch, 06.11.2013
Psalmsänger überbringt christliche Botschaft

Künstler Norbert Hennecke übergibt seine Skulptur „Der Psalmsänger“ an das EKO.


Oberhausen, 06. November 2013 - Um den christlichen Gedanken des Evangelischen Krankenhaus Oberhausens (EKO.) für alle Besucher transparent darzustellen, hatte Melanie Marolt, Evangelische Seelsorgerin im EKO., im Sommer diesen Jahres eine ganz besondere Idee: Sie beauftragte Norbert Hennecke, freischaffender Künstler aus Oberhausen, eine Skulptur zu schaffen, die passend zum Psalm 23 auf moderne Art und Weise die konfessionelle Richtung des EKO. verdeutlicht. Der Künstler Norbert Hennecke kreierte daraufhin eine ganz besondere Skulptur: Den Psalmsänger zu Psalm 23, auch „Psalm vom guten Hirten“ in der Bibel genannt. Am 05. November war es soweit, die Skulptur wurde in der Eingangshalle des EKO. eingeweiht.

 

Von der Idee bis zum fertigen Kunstwerk hat es einige Monate gedauert. Norbert Hennecke hatte Anfang des Jahres im Ambulanten Hospiz Oberhausen einen Teil seiner Kunststücke ausgestellt. Das besondere an seinen Kunstwerken ist, dass alle Materialien, die er für seine Skulpturen benötigt, von ihm gefunden wurden. Als Förderer des Ambulanten Hospiz e.V. reifte bei Melanie Marolt und dem Künstler der Gedanke, ein Kunstwerk gegen eine Spende für das Hospiz anfertigen zu lassen und damit auch die hospizliche Zusammenarbeit zu unterstützen.

 

Der Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“ hat für das EKO. eine ganz besondere Bedeutung. So war den Beteiligten sofort klar, dass das Kunstwerk die Bibelstelle aufgreifen und im Eingangsbereich von Haus A ausgestellt werden soll. Mit dem christlichen Vers immer im Hinterkopf hat Nobert Hennecke den Text reifen lassen und den Psalmsänger geschaffen.

 

Das Kunstwerk besteht aus drei unterschiedlich bearbeiteten Teilen (Holzbrett, Eisenstange, Metalldruckbuchstaben) und ist auf einer Eisenplatte montiert. Das Werk zeigt den Psalmsänger, der mit erhobenen Händen das Gesicht empor wendet. „Abweichend von der sonst üblichen Darstellung des guten Hirten steht hier nicht der Hirte, sondern der Psalmsänger im Mittelpunkt der Darstellung. Er schaut nach oben, hebt seine Arme empor und singt,“ beschreibt der Künstler Norbert Hennecke sein Werk. Der Hirte ist durch den Stab mit den eingearbeiteten Buchstaben angedeutet. Er ragt leicht über den Sänger hinaus. Durch die Öffnung des Stabes zum Gesicht hin wendet sich der Hirte dem Psalmsänger hörend zu. Der Schriftzug verweist auf den Anfang des Psalms 23 und ist zugleich auch Ausdruck des Betenden. Man könnte ihn des Weiteren als Antwort auf die Frage „Woher kommt mir Unterstützung und Hilfe?“ eines suchenden oder auch kranken Menschen lesen. So verbindet sich im „Psalmsänger“ von Norbert Hennecke Kunst aus Fundstücken mit der Auseinandersetzung mit dem Glauben und dessen Darstellung im Bereich des Krankenhauses.