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Pressemitteilung


Mittwoch, 29.09.2021
Radiospot zur Anonymen Spurensicherung im EKO.

Aktuell laufen im Radio Spots, mit denen die Frauenberatungsstelle über die Anonyme Spurensicherung nach einem sexuellen Übergriff aufklärt. Auch das EKO. engagiert sich und ist eine Anlaufstelle für Opfer.


Opfer sexueller Gewalt können sich vertrauensvoll an das Team im EKO. wenden. Hier werden die Betroffenen nicht nur medizinisch versorgt. Die Mitarbeitenden sichern die Spuren des Übergriffs, so dass Betroffene sich auch noch Jahre später dazu entscheiden können, die Tat zur Anzeige zu bringen.  Dafür werden die Verletzungen gerichtsfest als Basis für eine spätere Begutachtung dokumentiert.  Außerdem wird Untersuchungsmaterial für molekulargenetische Spurenuntersuchungen (DNA oder Sperma) oder die Diagnostik von Vergiftungen wie K.O.-Tropfen gesichert.
 

Die Frauenklinik nimmt an dem Projekt iGOBSIS-live teil. Darüber können diese Spuren zehn Jahre lang gerichtsfest eingelagert werden. In dieser Zeit können die Opfer, wenn sie die Tat anzeigen, das Beweismaterial anfordern.
 

Auf Wunsch können die Betroffenen dabei anonym bleiben. Bei Bedarf kann das Team der Klinik den Kontakt zur Frauenberatungsstelle Oberhausen oder anderen Einrichtungen des regionalen Hilfsnetzwerks für Gewaltopfer vermitteln.