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Pressemitteilung
Schockraumschulung im EKO.
Mitarbeiter des EKO. trainierten in der Zentralambulanz des Evangelischen Krankenhaus Oberhausen
In der interdisziplinären Zentralambulanz des Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.) werden täglich rund um die Uhr leicht- und schwerverletzte Patienten behandelt. Die Zentralambulanz wurde in den letzten Jahren fortlaufend modernisiert, nun gab es eine weitere Neuerung: Um die Versorgung schwerverletzter Trauma-Patienten zu verbessern, investierte das EKO. in neueste Technik und Umbauten. Der bereits vorhandene Schockraum wurde Ende letzten Jahres komplett modernisiert, angefangen bei neuen Böden über Schränke mit speziellen Systemen und Wärmelampen bis hin zu neuen Liegen. Der gesamte Bereich wurde erneuert und zusätzlich vergrößert.
Um den neuen Schockraum optimal nutzen zu können und die berufsübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern, führte das EKO. erstmals eine Schulung für die Mitarbeiter durch. In der zweitägigen Schulung wurden zunächst theoretische Grundlagen für eine optimale Zusammenarbeit im Schockraum vermittelt. Am zweiten Tag fand ein praktischer Teil live in den neuen Räumlichkeiten innerhalb der Zentralambulanz statt. Jeweils ein vier-bis sechsköpfiges Team bestehend aus Ärzten und Pflegern stellte sich einer realitätsnahen Simulation an einem Dummy mit lebensechten Funktionen. Während das Team die Übungen durchführte, beobachtete ein weiteres Team das Vorgehen an einem Monitor in einem seperaten Raum. Anschließend wurden die Fälle gemeinsam besprochen, was den Lerneffekt und das Teamgefühl für die Einzelnen und die Gruppe immens erhöht. Das externe Schulungsteam MegaMed Notfallmanagement bestehend aus professionellen Instruktoren aus anerkannten traumatologischen Schwerpunktkliniken moderierte die gesamte Veranstaltung und gab Tipps, was in Einzelfällen zu optimieren sein könnte. Leitende Mitarbeiter der Feuerwehr Oberhausen nahmen als Beobachter teil.
„Im Schockraum ist ein eingespieltes Team und eine effektive Kommunikation besonders wichtig“, berichtet Dr. Wilfried Abel, Department-Leiter im EKO. und Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes in Oberhausen. „Hier treffen unterschiedliche Berufsgruppen wie Pflege, Ärzte und die Feuerwehr in Extremsituationen zusammen. Es ist besonders wichtig, dass jeder weiß, was er zu tun hat und alle die ´gleiche Sprache´ sprechen. Jeder im Schockraum muss sofort wissen, was gemeint ist, wenn z.B. der Notarzt von einem
´A-Problem´ spricht. Die Schulung unter realen Bedingungen hilft dem Team sich im Bereich Notfallversorgung noch weiter zu verbessern.“