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Pressemitteilung


Freitag, 04.09.2015
Schockraumschulung im EKO.

Mitarbeiter des EKO. trainierten in der Zentralambulanz des Evangelischen Krankenhaus Oberhausen.


In der interdisziplinären Zentralambulanz des Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.) werden täglich rund um die Uhr leicht und schwerverletzte Patienten behandelt. Um die berufsübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern und die Abläufe im hochmodernen Schockraum zu optimieren, führte das EKO. bereits zum zweiten Mal eine Schulung für die Mitarbeiter durch.

 

 

In der zweitägigen Schulung wurden zunächst theoretische Grundlagen für eine optimale Zusammenarbeit im Schockraum vermittelt. Am zweiten Tag fand ein praktischer Teil live in den Räumlichkeiten innerhalb der Zentralambulanz statt. Jeweils ein vier- bis sechsköpfiges Team bestehend aus Ärzten und Pflegern stellte sich einer realitätsnahen Simulation an einem Dummy mit lebensechten Funktionen. Während das Team die Übungen durchführte, beobachtete ein weiteres Team das Vorgehen an einem Monitor in einem separaten Raum. Anschließend wurden die Fälle gemeinsam besprochen, was den Lerneffekt und das Teamgefühl für die Einzelnen und die Gruppe immens erhöht. Das externe Schulungsteam MegaMed Notfallmanagement bestehend aus professionellen Instruktoren aus anerkannten traumatologischen Schwerpunktkliniken moderierte die gesamte Veranstaltung und gab Tipps, was in Einzelfällen zu optimieren sein könnte. Leitende Mitarbeiter der Feuerwehr Oberhausen nahmen als Beobachter teil.

 

 

„Nach dem Erfolg und den positiven Rückmeldungen zu der Schulung im letzten Jahr haben wir uns dazu entschlossen, die Schulung regelmäßig anzubieten. Im Schockraum sind ein eingespieltes Team, standartisierte Abläufe und eine effektive Kommunikation besonders wichtig“, erklärt Dr. Wilfried Abel, Department-Leiter im EKO. und Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes in Oberhausen. „Hier treffen unterschiedliche Berufsgruppen wie Pflege, Ärzte und die Feuerwehr in Extremsituationen zusammen. Es ist besonders wichtig, dass jeder weiß, was er zu tun hat und alle die ´gleiche Sprache´ sprechen. Jeder im Schockraum muss sofort wissen, was gemeint ist, wenn z.B. der Notarzt von einem ´A-Problem´ spricht. Die Schulung unter realen Bedingungen hilft dem Team sich im Bereich Notfallversorgung noch weiter zu verbessern.“