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Pressemitteilung


Dienstag, 24.01.2017
„Wir lernen voneinander“

Das EKO. ist Teil der „Modellregion Hygiene Ruhrgebiet“. In dem Projekt geht es um die effektive Umsetzung der Hygienestandards – und um einen Austausch unter den Krankenhäusern.


Die Medienberichte in den vergangenen Tagen haben gezeigt, wie wichtig das Thema Hygiene im Gesundheitswesen und vor allem in den Krankenhäusern ist. Das EKO. nimmt seine Verantwortung sehr ernst und ist – unter anderem – Teil der „Modellregion Hygiene Ruhrgebiet“.

 

Das Besondere an diesem Projekt: Hygieneverantwortliche aus verschiedenen Häusern besuchen sich gegenseitig in ihren Kliniken und schauen sich gemeinsam vorher festgelegte Abteilungen an. 2016 lag der Schwerpunkt der Hospitationen auf den Operationsabteilungen. „Wir haben uns unter hygienischen Gesichtspunkten angeschaut, was in den einzelnen Häusern verbesserungsfähig  ist und was gut läuft“, erklärt Ursula Himmelmann, Hygienefachkraft am EKO. So bekomme man Anregungen und lerne von den Kollegen. „Dieser Austausch untereinander, ganz ohne Druck oder Zertifizierungsregeln, ist sehr gut und hilft gerade den frisch ausgebildeten Kollegen“, sagt Frau Himmelmann.

 

Auch 2017 ist das EKO. wieder Teil der Modellregion. Bei den Hospitationen geht es dann voraussichtlich in die Aufbereitungseinheit für Sterilprodukte (AEMP).

   

  

Ausgezeichnete Hygiene am EKO.

 

Neben diesen jährlichen Hospitationen, bei denen sich Hygieneverantwortliche aus drei oder vier Häusern gegenseitig besuchen, nehmen die Teilnehmer zwei Mal im Jahr an Fortbildungen teil. Insgesamt 41 Krankenhäuser gehören zur „Modellregion Hygiene Ruhrgebiet“. Koordiniert wird das Projekt vom Katholischen Klinikum Bochum, dem Universitätsklinikum Essen und der Ruhruniversität Bochum, Abteilung für Hygiene, Sozial- und Umweltmedizin.

 

Dieses Projekt ist aber nur ein Teil dessen, was das EKO. für die Hygiene tut:

  • Seit 2008 nimmt das EKO. an der bundesweiten Aktion Saubere Hände teil und ist mit dem Zertifikat Aktion Saubere Hände Bronze ausgezeichnet.
  • Das EKO. beteiligt sich an der landesweiten Initiative „Gemeinsam Gesundheit schützen. Keine Keime. Keine Chance für multiresistente Erreger“ der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen (KGNW).
  • Das EKO. ist Mitglied im MRE-Netzwerk Oberhausen.
  • Das EKO. nahm 2016 an der europaweiten Punktprävalenzerhebung zum Vorkommen von nosokomialen Infektionen und zur Anwendung von Antibiotika teil.
  • Seit 2008 nimmt das EKO an der bundesweiten KISS Erfassung des nationalen Referenzzentrums für Surveillance von nosokomialen Infektionen mit verschiedenen Modulen teil.
  • Unsere Ategris interne Aktion „Die Keimschranke ? ist 2016 gestartet.
  • Das EKO.-Hygieneteam besteht aus einem Krankenhaushygieniker, zehn Hygienebeauftragten Ärzten, 34 Hygienebeauftragten in der Pflege und drei Hygienefachkräften. Gemeinsam kümmern sie sich um die Verhütung, Erkennung und Bekämpfung von Krankenhausinfektionen und Infektionskrankheiten sowie um regelmäßige interne Schulungen der Mitarbeiter.

 

Krankenhaushygiene hängt aber nicht nur an diesen Experten, sondern an jedem einzelnen Mitarbeiter, Patienten und Besucher. Alle tragen die Verantwortung für eine erfolgreiche Keimprophylaxe, z. B. durch regelmäßige und gründliche Desinfektion der Hände.

 BU: Von rechts nach links: Frau Dr. Ross Uniklinik Essen, Frau Dr. Lemm kath. Klinikum Bochum, Dr. Rieger EKO, Frau Himmelmann EKO, Frau Bews EKO, Frau Bornemann EKO, Dr. Weyland Kath. Klinikum Essen

 

Mehr Informationen zur „Modellregion Hygiene Ruhrgebiet“ finden Sie hier: