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Pressemitteilung


Donnerstag, 07.09.2017
Zertifizierte Qualität an der Klinik für Kardiologie

Als eine von zwei Kardiologien im westlichen Ruhrgebiet ist die Klinik am Evangelischen Krankenhaus Oberhausen (EKO.) als Qualifizierungsstätte für die Zusatzqualifikation „Interventionelle Kardiologie“ anerkannt.


In Oberhausen ist die Klinik für Kardiologie und Angiologie am EKO. die einzige Qualifizierungsstätte für die Zusatzqualifikation „Interventionelle Kardiologie“. „Für unsere Patienten bedeutet diese Zertifizierung, dass sie sich auf eine messbare und überprüfte Qualität verlassen können“, sagt Dr. Florin Laubenthal, Chefarzt der Klinik am Evangelischen Krankenhaus Oberhausen.

 

Die Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) hat die Klinik im Juli zertifiziert. „Wir sind sehr stolz darauf, denn das zeigt, dass wir hier hervorragende Arbeit leisten“, sagt Dr. Laubenthal. Neben Chefarzt Dr. Laubenthal arbeiten vier weitere Ärzte als interventionell tätige Kardiologen mit der entsprechenden Zusatzbezeichnung. Die Klinik behandelt das gesamte Spektrum der kardiologischen und angiologischen Krankheitsbilder und verfügt über insgesamt drei Herzkatheterlabore, davon zwei mit 24-stündiger Bereitschaft. 

 

Die Zusatzbezeichnung „Interventioneller Kardiologe“ dürfen nur Ärzte führen, die zwei Jahre lang an einer zertifizierten Qualifizierungsstätte gearbeitet haben. „Damit bieten wir Kolleginnen und Kollegen einen attraktiven Arbeitsplatz.“ Die Klinik ist außerdem bereits als Qualifizierungsstätte für die Zusatzqualifikation Spezielle Rhythmologie anerkannt.

 

Die Interventionelle Kardiologie umfasst Eingriffe am Herzen, die über minimalinvasive Kathetertechnik über einen Gefäßzugang erfolgen. Dazu zählt u. a. die koronare Herzkrankheit, eine der häufigsten Herzerkrankungen. Dabei sorgen verengte oder verschlossene Herzkranzgefäße dafür, dass das Herz nicht genügend Blut und damit auch Sauerstoff erhält. Die Betroffenen verspüren dadurch Engegefühle in der Brust, haben Herzrhythmusstörungen oder können sogar einen Herzinfarkt erleiden. Mit der Interventionellen Kardiologie können die Verengungen oder die Verschlüsse behandelt werden.