Klinik für Urologie
Leistungsspektrum
  • Leistungsangebote
  • MRT-Fusionsbiopsie
  • HoLEP
  • Brachytherapie
  • Klinik für Urologie

    Die Klinik für Urologie zeichnet sich durch komplexe Operationen auf höchstem medizinischen Niveau aus. Besonders Eingriffe im Bereich der Krebstherapie, der Beckenbodenchirurgie und Therapien bei Inkontinenz infolge einer Prostatabehandlung sind maßgeblich für den Erfolg dieser Klinik. Wir behandeln operativ alle Tumorerkrankungen an Niere, Harnröhre, Harnblase, Prostata, Penis und Hoden und bieten falls notwendig auch eine nachfolgende Chemotherapie an. 

    Die Klinik für Urologie ist koordinierende Klinik im Kontinenz-und Beckenboden-Centrum und unterhält in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten ein zertifiziertes Prostatazentrum.

    Chefarzt

    Chefarzt Dr. med. Sebastian Schmidt
    Tel.: 0208 881-1240
    Fax: 0208 881-1230

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    Nierentumoren

    Bösartige Geschwülste der Niere werden seit der Einführung der Ultraschalluntersuchung heutzutage meist als Zufallsbefund entdeckt. Damit werden die meisten Nierentumoren glücklicherweise in einem frühen Stadium diagnostiziert. In seltenen fortgeschrittenen Fällen machen sie sich durch Flankenschwellung, Blut im Urin und allgemeines Nachlassen der Leistungsfähigkeit oder ungewollte Gewichtsabnahme bemerkbar.

    Wird der Nierenkrebs rechtzeitig entdeckt, lässt er sich operativ entfernen, unter Umständen sogar unter Erhalt der betroffenen Niere, also unter Schonung des Nierengewebes und damit der Gesamtnierenfunktion.

     

       

    In der Regel wird der Verdacht auf diese Tumorerkrankung durch ein CT oder ein MRT gesichert. 

       

    Danach kann der Eingriff unter Berücksichtigung von Größe und Lage des Tumors sogar durch eine sogenannte Schlüsselloch-Operation durchgeführt werden. Hierbei werden stabartige Instrumente über punktförmige Schnitte in den Bauchraum eingebracht, die Niere von innen freigelegt und entfernt. 

     

       

    Bei größeren Geschwülsten wird ein Schnitt in der Flanke notwendig. Der Patient kann in der Regel das Krankenhaus nach 5-7 Tagen verlassen. 

    Sollte der Tumor bereits Absiedlungen (Metastasen) gebildet haben, kann im Anschluss eine „Chemotherapie“, in diesem Fall durch Einnahme von Tabletten durch unsere Klinik durchgeführt und betreut werden.