
Klinik für Urologie
Die Klinik für Urologie zeichnet sich durch komplexe Operationen auf höchstem medizinischen Niveau aus. Besonders Eingriffe im Bereich der Krebstherapie, der Beckenbodenchirurgie und Therapien bei Inkontinenz infolge einer Prostatabehandlung sind maßgeblich für den Erfolg dieser Klinik. Wir behandeln operativ alle Tumorerkrankungen an Niere, Harnröhre, Harnblase, Prostata, Penis und Hoden und bieten falls notwendig auch eine nachfolgende Chemotherapie an.
Die Klinik für Urologie ist koordinierende Klinik im Kontinenz-und Beckenboden-Centrum und unterhält in enger Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärzten ein zertifiziertes Prostatazentrum.
Chefarzt

Chefarzt Dr. med. Sebastian Schmidt
Tel.: 0208 881-1240
Fax: 0208 881-1230
Weitere urogenitale Tumorerkrankungen
Wir bieten wir unseren Patienten alle etablierten Behandlungsverfahren an. Neben den bereits erwähnten Krebsarten behandeln wir auch weitere Tumorerkrankungen des Urogenitalsystems.
Hodentumoren
Von dieser Erkrankung sind hauptsächlich jüngere Männer zwischen dem 2. und 4. Lebensjahrzehnt betroffen. Aber auch ältere Männer können einen bösartigen Tumor der Hoden entwickeln. Risikofaktoren sind eine familiäre Vorbelastung ebenso wie nicht behandelte Leistenhoden im Kindheitsalter.
Oft fällt der Krebs durch eine holzharte Geschwulst oder Vergrößerung des betroffenen Hodens auf, diese ist in der Regel schmerzlos. Ultraschall- und Blutuntersuchungen können erste Hinweise geben.
Das erkrankte Organ muss operativ entfernt werden, ggf. kann bei Wunsch eine Hodenprothese implantiert werden. Gerade bei jüngeren Betroffenen kann dies dem Wunsch nach einem unversehrten Körpergefühl entsprechen.
Je nach feingeweblichem Befund und der Ausbreitungsdiagnostik (CT) kann es notwendig werden, eine Chemotherapie anzuschließen und damit eine hohe Chance der kompletten Heilung von der Krankheit zu erreichen.
Peniskarzinom
Diese recht seltene Erkrankung fällt in der Regel durch geschwürartige Veränderungen der Eichel oder punktuelle Verhärtungen des Penisschaftes auf. Derartige Befunde sollten ernstgenommen und mit dem Urologen abgeklärt werden, denn gerade diese Tumoren weisen ein bösartiges Wachstumsverhalten mit Tendenz zur Absiedlung auf.
Bestätigt sich der Verdacht durch eine Gewebeentnahme muss ein Teil oder gar der ganze Penisschaft entfernt werden. Ebenso erfolgt ein Ausräumen der Leistenlymphknoten, um ein Fortschreiten der Erkrankung frühzeitig zu erkennen und eine weitere medikamentöse Therapie anschließen zu können.